Ultraschall - der blick in das Innere

Die Ultraschall-Technologie gehört heute zu den wichtigsten Untersuchungsmethoden der Inneren Medizin. Dabei werden mithilfe von Schallwellen – also ohne schädliche ionisierende Strahlung wie beim Röntgen und der Computertomographie – Strukturen und Organe im Körper schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen untersucht.

Als besondere Diagnose-Technik biete ich in meiner Praxis die sogenannte Kontrastmittel-Sonographie an. Dieses "jüngste Kind" in der Ultraschall-Diagnostik ist in niedergelassenen Praxen nur äußerst selten verfügbar, weil dafür sehr teure High-End-Geräte erforderlich sind und die Untersucher eine spezielle Expertise brauchen.

Patienten-freundlich, Schnell und aussagekräftig



Schonend, Schnell und Schmerzfrei

Aber wie funktioniert diese besondere Untersuchungsmethode? Ultraschall-Kontrastmittel sind mikroverkapselte Gasbläschen (etwa so groß wie die roten Blutkörperchen), enthalten im Gegensatz zu Röntgen-Kontrastmitteln kein Jod und können daher auch bei Erkrankungen der Schilddrüse oder Nieren-funktionsstörungen eingesetzt werden.

Eine winzige Menge Kontrastmittel (nur etwa 2-3 ml) wird über eine Armvene gespritzt, die Mikrobläschen werden mit dem Blut transportiert und können bereits nach weniger als 20 Sekunden in den zu untersuchenden Organen beobachtet werden. Nach etwa 5 Minuten ist das Kontrastmittel bereits weitgehend vom Körper abgebaut (d.h. über die Lunge ausgeatmet) und nach 10 Minuten nicht mehr im Körper nachweisbar.

Detailreich und Aussagekräftig

Nach dem spezifischen Verhalten des Kontrastmittels in den Bauchorganen, insbesondere in der Leber, ist eine Erkennung und Zuordnung der verschiedenen Veränderungen in den Organen möglich. So können z. B. 90–95% von Knoten in der Leber charakterisiert und in "gut" und "böse" unterschieden werden.

Die Kontrastmittel-Sonographie ist mit den neuesten CT- und MRT-Techniken vergleichbar, ihnen manchmal sogar überlegen. Aufgrund der hervorragenden Aussagekraft dieser Untersuchungsmethode werden mir zunehmend häufiger Patienten mit unklaren Befunden bei der normalen Sonographie, Patienten mit Jodallergie (kein CT möglich) oder auch mit unklaren Befunden bei der Computertomographie zugewiesen.